13. Mai 2011: Europaeiche

Seit Freitag hat auch Störnstein seinen Europabaum. Die Paneuropa-Union pflanzte die Eiche bei der Zufahrt zur Steinleite.

Störnstein. (nm) Der ein oder andere Witz war am Freitag nicht zu überhören. Dem Europabaum der Paneuropa-Union hatte der Frost zugesetzt. „Das wird schon wieder“, lautete das einhellige Urteil beim Ortstermin in Störnstein. Wobei das nicht nur für die Eiche an der Zufahrt zur Steinleite, sondern gleichermaßen auch für den in jüngster Zeit arg gebeutelten Staatenbund galt.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes Neustadt-Weiden Jürgen Hecht rief dazu auf, den gepflanzten Baum als Symbol der Stärke Europas zu sehen: „Wenn es um Europa geht, stehen die Menschen im Mittelpunkt. Die Paneuropa-Union will diesen Gedanken hegen, pflegen und weit verbreiten.“ Es wäre fatal, über allen Krisen auf positive Aspekte zu vergessen.“

Solche Gedanken rückten im Weiteren die Landtagsabgeordnete Petra Dettenhöfer, stellvertretender Landrat Willi Neuser, Alois Zehrer für die Neustädter CSU und der Direktor der Flosser Raiffeisenbank Josef Völkl in den Blickpunkt. Wer fordere, die Europäische Union oder den Euro abzuschaffen, beschränke sich auf oberflächliche Aussagen: „Es gibt keine Alternativen.“

Wie gut der Baum nach Störnstein passt, daran ließ Bürgermeister Boris Damzog – er hatte sich um die Realisierung der Aktion gekümmert – keinen Zweifel: „Er wird ebenso wachsen, wie unsere Gemeinde. Es ist ein aufstrebender und lebenswerter Ort.“ Damzog versprach, die Eiche nicht aus den Augen zu lassen: „Sie wird sich erholen und uns dauerhaft an den ‚Europagedanken’ erinnern.“ Musikalisch umrahmte Alexandra Mark das Geschehen, unter anderem mit der „Europahymne“.