18. September 2011: Mittelpunkt-Andacht

Flossenbürg. (nm) „Ich fühle mich dem Gedankengut des Otto von Habsburg eng verbunden“, bekannte Pfarrer Georg Gierl am Sonntagnachmittag im Flossenbürger Ortsteil Hildweinsreuth. Der Kreisverband Neustadt-Weiden der Paneuropa-Union erinnerte in der von der Familie Völkl erbauten und unterhaltenen Kapelle an den „großen Europäer“. Bei den Gebeten und Liedern, darunter das Familiengebet des Hauses von Habsburg zur Muttergottes, galten die Gedanken dem am 4. Juli im Alter von 98 Jahren verstorbenen Ehrenpräsidenten der Gemeinschaft. Kreisvorsitzender Jürgen Hecht lud im Anschluss an die Andacht zu einem Abstecher zum Mittelpunkt Mitteleuropas ein. Otto von Habsburg hatte sich vor vielen Jahren die markante Stelle bei einem Zwischenstopp angeschaut. Weitaus trockener als im Mittelpunkt-Dauerregen war es anschließend bei der Einkehr im „Sankt Ötzener Hof“.

31. August 2011: Erinnerungen an Otto von Habsburg

Neustadt/WN. (nm) Gedanken und Erinnerungen galten einem großen Europäer: Der Kreisverband Neustadt-Weiden der Paneuropa-Union wird bei zwei Terminen an das Leben und das Werk von Otto von Habsburg erinnern. Der Ehrenpräsident der Gemeinschaft hinterlasse nicht nur ein wertvolles Vermächtnis, sondern war auch schon am Mittelpunkt Mitteleuropas, im Flossenbürger Ortsteil Hildweinsreuth, zu Gast.

Dort, wo sich Otto von Habsburg die markante Stelle ansah, treffen sich die Paneuropäer – eingeladen sind im Übrigen alle Anhänger eines friedlichen und geeinten Europas – zu Ehren des im Alter von 98 Jahren verstorbenen Kaisersohns. Vorgesehen ist im Weiteren eine Andacht in der wenige hundert Meter entfernt gelegenen Kapelle. Als Termin wurde am Mittwoch in der Neustädter Zoiglwirtschaft „Waldhauser“ der 18. September bestimmt. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr.

Voraussichtlich am 28. Oktober macht sich eine Abordnung des Kreisverbandes auf den Weg nach Wien. Ziel ist die letzte Ruhestätte, die so genannte Kapuzinergruft in der Kapuzinerkirche. Interessenten erfahren weitere Details beim Kreisvorsitzenden Jürgen Hecht. Der war im Übrigen auch bei der Trauerfeier der Familie dabei. Hecht absolvierte bei Otto von Habsburg ein Praktikum.

Eine weitere Reise steht im Herbst nach Andechs zu den „Europatagen“ im Programm. „Es wäre einen Versuch wert“, waren sich die Paneuropäer am Mittwoch einig. Konkret ging es um einen ins Auge gefassten Vortragsabend mit dem Habsburg-Biografen Stephan Baier. Erholt hat sich zwischenzeitlich der im Frühjahr in Störnstein gepflanzte und vom Frost arg in Mitleidenschaft gezogene „Europabaum“.

13. Mai 2011: Europaeiche

Seit Freitag hat auch Störnstein seinen Europabaum. Die Paneuropa-Union pflanzte die Eiche bei der Zufahrt zur Steinleite.

Störnstein. (nm) Der ein oder andere Witz war am Freitag nicht zu überhören. Dem Europabaum der Paneuropa-Union hatte der Frost zugesetzt. „Das wird schon wieder“, lautete das einhellige Urteil beim Ortstermin in Störnstein. Wobei das nicht nur für die Eiche an der Zufahrt zur Steinleite, sondern gleichermaßen auch für den in jüngster Zeit arg gebeutelten Staatenbund galt.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes Neustadt-Weiden Jürgen Hecht rief dazu auf, den gepflanzten Baum als Symbol der Stärke Europas zu sehen: „Wenn es um Europa geht, stehen die Menschen im Mittelpunkt. Die Paneuropa-Union will diesen Gedanken hegen, pflegen und weit verbreiten.“ Es wäre fatal, über allen Krisen auf positive Aspekte zu vergessen.“

Solche Gedanken rückten im Weiteren die Landtagsabgeordnete Petra Dettenhöfer, stellvertretender Landrat Willi Neuser, Alois Zehrer für die Neustädter CSU und der Direktor der Flosser Raiffeisenbank Josef Völkl in den Blickpunkt. Wer fordere, die Europäische Union oder den Euro abzuschaffen, beschränke sich auf oberflächliche Aussagen: „Es gibt keine Alternativen.“

Wie gut der Baum nach Störnstein passt, daran ließ Bürgermeister Boris Damzog – er hatte sich um die Realisierung der Aktion gekümmert – keinen Zweifel: „Er wird ebenso wachsen, wie unsere Gemeinde. Es ist ein aufstrebender und lebenswerter Ort.“ Damzog versprach, die Eiche nicht aus den Augen zu lassen: „Sie wird sich erholen und uns dauerhaft an den ‚Europagedanken’ erinnern.“ Musikalisch umrahmte Alexandra Mark das Geschehen, unter anderem mit der „Europahymne“.