15. Mai 2009 Ein "echter 60er"

Bernhard Steghöfer (links) ist nicht nur Löwenfan, sondern auch überzeugter Paneuropäer. Franz Rosner, Daniel Gonsior und Jürgen Hecht überraschten ihren "Chef" mit einer Fahne, der Historie viele Jahrzehnte zurückreicht. Um sie ranken sich viele Geschichten und Annekdoten.


Neustadt/WN. Er ist ein eingefleischter Anhänger des TSV 1860 München und seit Freitag auch ein „echter 60er“. Bernhard Steghöfer feierte in der Zoiglwirtschaft „Waldhauser“ das Wiegenfest. Mit Ehefrau Lioba stießen Verwandte, Freunde und Vertreter des öffentlichen Lebens auf das Wohl des Regierungsdirektors im Neustädter Landratsamt an.

Das Licht der Welt erblickte Steghöfer am 15. Mai 1949 in Regenstauf. Nach Studium und einem „Abstecher“ zum Straßenbauamt trat er im Februar 1978 den Dienst am Landratsamt an. Landrat Simon Wittmann und Personalratsvorsitzende Brigitte Menzel – mit dabei waren die stellvertretenden Landräte und Vertreter der Kreistagsfraktionen –würdigten Leistungen und Engagement des juristischen Staatsbeamten.
Über Langeweile kann der Jubilar nicht klagen. Zumal er eine Reihe von Ehrenämtern ausübt. Der Bogen spannt sich vom Vorsitz beim Kreisverband der Paneuropa-Union über die Leitung des Weidener Zirkels im Cartellverband, das Amt des zweiten Vorsitzenden im Neustädter Lionsclub und im Schwerkrankenförderverein bis hin zum Verband der höheren Verwaltungsbeamten, der CSU und dem Kinderkrebshilfeverein. Nicht zu vergessen auf die Arbeit als Justiziar beim BRK-Kreisverband.

Die Zeit, die noch bleibt, widmet Steghöfer der Familie, der Musik, dem Fernsehen, der Heimatgeschichte und nicht zuletzt den Münchner Löwen, die ihm aber aktuell nicht viel Freude bereiten. Vergnügliches und Wissenswertes hat das Geburtstagskind im Übrigen auf der eigenen Homepage zusammengetragen. Sie ist unter
www.steghoefer.de zu finden.

Gefeiert und gelacht wurde am Freitag beim „Waldhauser“ viel. Während des ganzen Tages gaben sich die Gäste – unter ihnen MdL Petra Dettenhöfer – die Klinke in die Hand, ließen sich die Zoigl-Schmankerln schmecken und erinnerten sich mit „ihrem“ Bernhard an eine Vielzahl unvergesslicher Erlebnisse.