8.5.2007 Europa-Linde gepflanzt

Die Arbeit mit Schaufel und Gießkanne war verbunden mit dem Wunsch, in der „Europa-Linde" auch in Zukunft stets mehr als „nur" einen Baum zu sehen.

Weiden. (nm) Es ist nicht nur ein Baum, sondern ein Symbol für den Wunsch nach einem blühenden Staatenbund. Am Dienstag pflanzte der Kreisverband Neustadt/Weiden der Paneuropa-Union eine Linde. „In Weiden schlief diese Gepflogenheit in den 90er-Jahren leider ein", bekannte Bürgermeister Lothar Höher am Eingangsbereich der Europa-Berufsschule.

Vorsitzender Bernhard Steghöfer warnte bei der Feierstunde davor, Europa nur unter wirtschaftlichen Aspekten zu sehen: „Es geht um viel mehr. Um christliche Werte ebenso, wie um das friedliche Miteinander der Menschen." Höher und der Neustädter Landrat Simon Wittmann beim Schulterschluss unter dem sechs Meter hohen Baum: „Nicht nur Europa wächst zusammen, sondern auch die Stadt und der Landkreis."

In die Zukunft blickten genauso Schulleiter Josef Weilhammer und die mit ihm gekommenen Pädagogen: „Die Linde wird sich weiter entwickeln. Damit führt sie uns dauerhaft vor Augen, dass wir uns auch zu Gunsten der Zukunft der Menschen engagieren müssen." Es waren Worte, die den 50 Gästen, darunter MdL Georg Stahl, stellvertretender Landrat Ludwig Bayer, der stellvertretende Bundesvorsitzende der Paneuropajugend Jürgen Hecht, sowie die Bezirksrätinnen Petra Dettenhöfer und Marianne Rauh zu Herzen gingen.

In der folgenden Andacht erinnerten Peter Zillich, Martin Krauß und Johann Weis an Gottes Segen, an dem alles gelegen sei: „Europa ist uns anvertraut. Beten wir dafür, dass wir auch verantwortungsbewusst damit umgehen." Musikalische Glanzpunkte setzte Alexandra Mark. Mit der Querflöte brachte sie die Europahymne und Bonhoeffers „Von guten Mächten" zu Gehör.