19. September 2021: Picknick als Hommage an Europa

Wohlfühlzeit am Mittelpunkt Mitteleuropas: Dr. Gerhard Hermann, Birgit Trottmann, Franz Rosner, MdL Dr. Stephan Oetzinger, Dr. Sissy Thammer, Dr. Gerhard Hopp, Bürgermeister Thomas Meiler (von links).

  Flossenbürg. Europa, ein abstraktes und versagendes Gebilde oder eine Herzensangelegenheit zum Wohl vieler Nationen? Die Frage rückte am Sonntag beim „Paneuropäischen Picknick“ in den Mittelpunkt, und das im wortwörtlichen Sinn.
 
Den Mittelpunkt Mitteleuropas im Flossenbürger Ortsteil Hildweinsreuth hatte der Kreisverband Neustadt-Weiden für die Zusammenkunft ausgewählt. Mehr als 50 Gäste folgten dem Ruf der Vorsitzenden Birgit Trottmann und ihres Stellvertreters MdL Dr. Stephan Oetzinger. Franz Rosner hatte das Mittelpunkt-Gelände mit großem Aufwand in eine Wohlfühllandschaft verwandelt, und das trotz der eher kühlen Temperatur.
 
Die Kälte an dem Vormittag ließ der Landtagsabgeordnete Dr. Gerhard Hopp schnell vergessen. Der gebürtige Chamer spannte einen faszinierenden Bogen über die eigene Kindheit an der bayerisch-tschechischen Grenze und die Öffnung des Eisernen Vorhangs hin zur aktuellen Situation: „Besonders die an der Schnittstelle lebenden Menschen wissen, wie wichtig das Miteinander ist. Leider funktioniert aber nicht alles so gut, wie es sein sollte.“
 
Als Beispiel führte Hopp die Sprache ins Feld. Es brauche eine Offensive um die gegenseitige Verständigung auf ein besseres Niveau zu bringen. Sich ausdrücken zu können müsse nicht perfekt sein: „Aber wenigstens etwas unterhalten sollten wir uns schon können. Die Menschen in Tschechien dürfen wir nicht nur als Arbeitskräfte sehen. Es sind unsere Nachbarn.“
 
Der Verlauf der Pandemie habe das wünschenswerte Miteinander und das Europa ohne Grenzen ebenfalls behindert. Der Egoismus der Nationalstaaten schürte Ängste und Vorurteile: „Populisten hören damit auch jetzt nicht auf. Treten wir ihnen als überzeugte Europäer entgegen.“
 
Hopp erinnerte in dem Zusammenhang an das sogenannte „Zwölf-Punkte-Programm“. Erarbeitet wurde es von ihm, vom ebenfalls zum Mittelpunkt gekommenen Landtagskollegen Oetzinger und vom Europaabgeordneten Christian Doleschal. Die aufgestellten Forderungen sollen zu einem besseren Miteinander der Menschen in den beiden Ländern beitragen: „Europa ist aber noch viel größer. Der Staatenbund ist noch lange nicht perfekt, genauso aber alternativlos.“
 
Beifall der Gäste, unter ihnen die Bayreuther Intendantin des „Festivals junger Künstler“ Dr. Sissy Thammer, galt auch den Worten von Bürgermeister Thomas Meiler. Der Mittelpunkt-Hausherr forderte dazu auf, sich die Vorteile Europas öfter ins Bewusstsein zu holen. Gerhard Hermann vom bayerischen Landesverband erinnerte an wichtige Paneuropa-Termine.
 
Glänzend aufgelegt präsentierte sich an dem Vormittag die „Blaskapell’n Flossenbürg“. Unter der Leitung von Franz Völkl stimmten die Musikanten unter anderem die Europahymne „Ode an die Freude“ an. Um das leibliche Wohl kümmerte sich der Neustädter Martin Holzer mit Weißwürsten und Brezen.

19. September 2021 - Vorschau

 Paneuropäisches Picknick am Mittelpunkt Mitteleuropas im Flossenbürger Ortsteil Hildweinsreuth

Am Mittelpunkt Mitteleuropas im Flossenbürger Ortsteil Hildweinsreuth treten die Musikanten von der "Blaskapell'n Flossenbürg" auf. Die Paneuropa-Union lädt dazu am 19. September ein.

 

Flossenbürg. Gelegentlich wird die markante Stelle sogar als „Wohnzimmer der Paneuropa-Union“ bezeichnet. Am Sonntag, 19. September, lädt der Kreisverband Neustadt-Weiden am Mittelpunkt Mitteleuropas zum paneuropäischen Picknick ein.

Die öffentliche Veranstaltung startet um 10 Uhr im Flossenbürger Ortsteil Hildweinsreuth. Vorsitzende Birgit Trottmann und Stellvertreter MdL Dr. Stephan Oetzinger konnten als Referenten diesmal den Landtagsabgeordneten Dr. Gerhard Hopp gewinnen.  Der gebürtige Chamer ist Mitglied des Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten, sowie Mitinitiator des 12-Punkte-Plans „Neustart für das Herz Europas“. Er soll neue Impulse für die bayerisch-tschechischen Beziehungen bringen.

Um das musikalische Rahmenprogramm kümmert sich, wie schon mit viel Erfolg in zurückliegenden Jahren, die „Blaskapell’n Flossenbürg“ unter der Leitung von Franz Völkl. Für das leibliche Wohl stehen Weißwürste und Brezen auf der Speisekarte.

28. Juli 2021: Blick in die Zukunft

Sommer am "Scheidlerhof": Die Paneuropäer stellten die Weichen für die kommenden drei Jahre. Vorsitzende ist Birgit Trottmann (vorne, Zweite von links). Vertreten wird sie von MdL Dr. Stephan Oetzinger (vorne, Mitte).
 
Harlesberg. Nach der durch Corona bedingten Verlängerung begann am Mittwoch die neue Amtsperiode. Beim Kreisverband Neustadt-Weiden der Paneuropa-Union wurden für die kommenden drei Jahre die Verantwortlichen an der Spitze der Gemeinschaft gewählt.
 
Am „Scheidlerhof“ in Harlesberg gab es an dem Nachmittag Beifall für Birgit Trottmann und MdL Dr. Stephan Oezinger. Sie lenken, und das mit imponierendem Erfolg, seit mehr als vier Jahren die Geschicke der Paneuropäer. Da wurden Europa-Bäume gepflanzt, bei paneuropäischen Picknicks am Mittelpunkt Mitteleuropas wichtige Themen beleuchtet oder beispielsweise zu Vortragsabenden eingeladen. Trottmann ließ in ihrer Stellungnahme noch vieles mehr Revue passieren, bis hin zu Terminen mit dem Bundesvorsitzenden Bernd Posselt.
 
Die Neustädterin wurde anschließend im Amt als Kreisvorsitzende bestätigt. Gleiches galt für Oetzinger als Stellvertreter. Um die Kassengeschäfte kümmert sich Jana Rustler und das Protokoll führt Walter Rustler. Als Beisitzer sind an der Paneuropa-Spitze mit dabei: Birgit Gleixner, Tanja Schiffmann, Dr. Thomas Zahner, Dr. Gabriele Hagemann, Albert Kick, Franz Rosner, Walter Raml und Hans Schreyegg. Das Team wird ergänzt durch Manfred Weiß, Harald Puckschamel und Jürgen Hecht.
 
Aspekte mit hohem Stellenwert für Gegenwart und Zukunft beleuchtete Oetzinger. Der Landtagsabgeordnete wertete den Zustand von Europa als gelegentlich fragil: „Auf manchen Gebieten von einer nötigen Stabilität entfernt.“ Allerdings zeige der Staatenbund auch Stärke, die in den richtigen Bahnen weiterentwickelt werden müsse: „Gefragt ist Mitarbeit und Engagement, wie von unserem Kreisverband unter Beweis gestellt.“ Albert Kick brachte abschließend seine mit geschichtlichen Fakten untermauerten Wanderungen diesseits und jenseits der bayerisch-tschechischen Grenze zur Sprache.
 
 
 

16. Juni 2021: Kreisverband startet in die Zukunft

 
Einen Neustart nach der Corona-Pause stand beim Kreisverband der aneuropa-Union auf dem Programm. Glückwünsche der Verantwortlichen galten Dr. Gabriele Hagemann (Dritte von links) zum runden Wiegenfest.

 Neustadt/WN. Die Zeit des Wartens war vorbei. Am Mittwoch trafen sich die Verantwortlichen des Kreisverbandes Neustadt-Weiden der Paneuropa-Union. Konkret ging es um das „Paneuropäische Picknick“ und um die anstehende Neuwahl.
 
Im Garten ihres Anwesens in Neustadt/WN rückte Kreisvorsitzende Birgit Trottmann zunächst Dr. Gabriele Hagemann in den Blickpunkt. Der rührigen Altenstädterin galten Glückwünsche des Gremiums zum 70. Wiegenfest. Verbunden waren die mit einem Korb voller regionaler Spezialitäten.
 
Bei fast schon tropischen Temperaturen bereiteten die Paneuropäer anschließend die Jahreshauptversammlung vor. Mitte Juli geht es nicht nur um die Bilanz für die zurückliegende vierjährige Amtsperiode, sondern auch um die Neuwahl der Verantwortlichen auf Kreisebene.
 
Die Europäische Union nicht auf wirtschaftliche und finanzielle Aspekte beschränken, um diesen Aspekt geht es dem Kreisverband am 19. September. Die Gemeinschaft lädt zum öffentlichen Picknick am Mittelpunkt Mitteleuropas im Flossenbürger Ortsteil Hildweinsreuth ein. Verbunden sind mit den „europäischen Gedanken“ von MdL Gerhard Hopp auch das leibliche Wohl und gesellige Stunden.
 
Groß war die Freude an dem Spätnachmittag im Übrigen über das Ende der coronabedingten Pause regelmäßiger Treffen. Die Gespräche drehten sich um weitere Aktivitäten in der näheren Zukunft, angefangen von einer Klausurtagung über deutsch-tschechische Kontakte bis hin zum „Kamingespräch“ mit einem Blick hinter die Kulissen konkreter europäischer Arbeit.

4. Juni 2021: Ministerin am und im Mittelpunkt

 Die neue bayerische Europa-Ministerin Melanie Huml zu Besuch am Mittelpunkt Mitteleuropas im Flossenbürger Ortsteil Hildweinsreuth: Hier geht's zum Bericht im Onetz - Der neue Tag