Montag, 28. September 2026

Paneuropäisches Picknick am Mittelpunkt Mitteleuropas mit großer Resonanz

Strahlender Sonnenschein, Musik und viele gut gelaunte Gäste: Beim Paneuropäischen Picknick am Mittelpunkt Mitteleuropas in Hildweinsreuth stand Europa nicht nur auf der Tagesordnung, sondern war für einige Stunden ganz unmittelbar zu erleben. Der Kreisverband Neustadt/WN-Weiden der Paneuropa Union Deutschland hatte zu der Veranstaltung eingeladen und konnte zahlreiche Besucher begrüßen.

Kreisvorsitzende Birgit Trottmann hieß die Gäste sowie die anwesenden Bürgermeister und Ehrengäste willkommen. Unter ihnen waren der paneuropäische Freund Matthias Häuser vom Bezirksverband Kurpfalz/Rhein-Neckar der Paneuropa-Union aus Karlsruhe, Rudi Herrmann aus Amberg, der die musikalische Gestaltung der Veranstaltung finanziell unterstützte, sowie der Europaabgeordnete und Referent Christian Doleschal.

Ein Grußwort sprach der Flossenbürger Bürgermeister Thomas Meiler. Er hob die Bedeutung des Paneuropäischen Picknicks hervor und zeigte sich erfreut, dass der Kreisverband der Paneuropa Union in langer Tradition das Picknick am Mittelpunkt Mitteleuropas ausrichtet.

Im Mittelpunkt des offiziellen Teils stand der Vortrag von MdEP Christian Doleschal. Er warb für ein selbstbewusstes Europa, das seine Interessen gemeinsam vertritt und seine Möglichkeiten stärker nutzt. Gerade der europäische Binnenmarkt biete eine wichtige Grundlage für wirtschaftliche Stärke und politischen Einfluss. Auch die Frage der europäischen Verteidigungsfähigkeit nahm Doleschal in den Blick. Europa müsse in der Lage sein, seine Sicherheit stärker selbst zu gewährleisten. Dazu gehöre auch, benötigte Güter und Ausrüstung möglichst innerhalb Europas beschaffen zu können. Mit Blick auf die internationale Handelspolitik sprach sich Doleschal für offene Märkte und neue Handelsbeziehungen aus. Handelsabkommen beispielsweise mit Indien oder Kanada können dazu beitragen, die wirtschaftlichen Beziehungen Europas zu erweitern. Weiter wird Europa als Folge wechselnder Signale anderer Mächte zunehmend als verlässlicher Handelspartner wahrgenommen. Wie wichtig offene Grenzen und gute Nachbarschaft sind, habe die Corona-Pandemie deutlich gemacht. Während der Pandemie sei vielen Menschen bewusst geworden, wie selbstverständlich grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Alltag geworden ist und wie stark Regionen auf ihre Nachbarn angewiesen sind. Eine besondere Herausforderung sieht Doleschal in der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas. Das bestehende Handelsdefizit, eine zunehmend aggressive Wirtschaftspolitik sowie die Abhängigkeit von bestimmten Rohstoffen und Lieferketten stellten Europa vor Herausforderungen. Hier müsse Europa seine Abhängigkeiten verringern und widerstandsfähiger werden.

Zum Abschluss wurde gemeinsam die Europahymne gesungen. Für die musikalische Umrahmung sorgte in vorzüglicher Manier die Stadtkapelle Neustadt an der Waldnaab unter der Leitung von Karl Wildenauer. Bei Weißwürsten und Brezen klang das Paneuropäische Picknick anschließend in geselliger Runde aus. Damit wurde der Mittelpunkt Mitteleuropas in Hildweinsreuth einmal mehr zum Treffpunkt für Menschen, die Europa nicht nur diskutieren, sondern auch gemeinsam erleben wollten.







 





Freitag, 5. Dezember 2025

Paneuropa Union Neustadt/WN-Weiden wählt neue Vorstandschaft

Die Kreisversammlung mit Neuwahlen des Kreisverbandes Neustadt/WN-Weiden war sehr gut besucht und die bisherige und neu wiedergewählte Kreisvorsitzende Birgit Trottmann konnte als besonderen Gast den Präsidenten der Paneuropa-Union Deutschland, Bernd Posselt und Bundesgeschäftsführer Johannes Kijas begrüßen. 

In ihrem Rechenschaftsbericht ging Birgit Trottmann auf die Aktivitäten der zurückliegenden Wahlperiode ein. Besondere Highlights waren wieder die Pflanzung von Europalinden Moosbach und in Altenstadt/WN sowie das Paneuropäische Picknick am Mittelpunk Mitteleuropas in Hildweinsreuth. Auch das Thema Desinformation und Fake-News im Vorfeld der Europawahlen wurde mit einer Informationsveranstaltung aufgegriffen. 

Die Neuwahlen mit 1. Bürgermeister Sebastian Giering als Wahlleiter waren dann auch eine Formsache. Einstimmig wurden jeweils gewählt: 

Birgit Trottmann als Kreisvorsitzende, Dr. Stephan Oetzinger, MdL, als stellvertretender Kreisvorsitzender. 

Schatzmeisterin und Schriftführer sind weiterhin Jana und Walter Rustler. 

Als Beisitzer fungieren Birgit Gleixner, Harald Puckschamel, Tanja Schiffmann, Dr. Thomas Zahner, Walter Raml, Armin Bulenda und Elisabeth Guldner. 

Kassenprüfer sind Dr. Gabriele und Burkhard Hagemann.

In seiner frei vorgetragenen Ansprache ging Präsident Bernd Posselt auf die aktuellen Entwicklungen in Europa ein. PAN-EUROPA, der Besteller von Paneuropa Gründer Richard Coudenhove-Kalergi hat nichts an Aktualität verloren. Europa müsse zusammenstehen, um in der sich neu ordnenden Welt noch eine Rolle spielen zu können. Viele kleine Staaten hätten noch nicht verstanden, dass Sie für sich klein sind. Auch im Bewusstsein der Menschen müsse sich manifestieren, dass Sie selbst ein Teil Europas sind. Im Anschluss wurden noch viele Fragen diskutiert. Ganz nebenbei traten noch einige Besucher spontan in die Paneuropa-Union ein.

 

Die gewählten Vorstandsmitglieder mit den Ehrengästen






Dienstag, 13. Mai 2025

Europalinde als Zeichen der Einheit: Feierliche Pflanzung zum Europatag in Moosbach

Zum Europatag am 9. Mai 2025 setzten der Markt Moosbach und die Paneuropa-Union ein Zeichen für Solidarität, Freiheit und Einheit: Im Generationenpark Gruberbach wurde feierlich eine Europalinde gepflanzt. Viele Gäste und Ehrengäste nahmen an der Veranstaltung teil.

Musikalisch eröffnete Musikschüler Ludwig Ulschmied den Festakt. Die Kreisvorsitzende der Paneuropa-Union, Birgit Trottmann, begrüßte die Anwesenden, darunter Bürgermeister Armin Bulenda, Rudolf Juergens von der Paneuropa-Union München, Pfarrer Udo Klösel und Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Oetzinger.
Armin Bulenda, Bürgermeister des Marktes Moosbach, zeigte sich von Anfang an begeistert für die Idee der Paneuropa Union und kümmerte ich um alles Organisatorische im Vorfeld, suchte für die stattliche Linde einen würdigen Platz im Generationenpark aus umgeben von herrlicher Natur mit Blick auf die Wieskirche. 

Bulenda erinnerte an die erste Europalinde, die 1990 bei Burgtreswitz gepflanzt wurde, und betonte die Bedeutung solcher Symbole für den europäischen Gedanken.

Rudolf Juergens, Landesvorsitzender der Paneuropa-Jugend, übermittelte die Grüße des Paneuropa-Präsidenten Bernd Posselt. Die Linde stehe mit ihren Wurzeln für die moralischen Lehren aus den Weltkriegen – Werte wie Solidarität, Freiheit und Einheit seien das Fundament Europas.

Pfarrer Udo Klösel erklärte die christliche Symbolik der EU-Flagge und betonte das Christentum als verbindendes Band Europas. Mit einem Segensgebet für Europa schloss er seine Worte.

Zum Abschluss sangen alle gemeinsam die Europa-Hymne. Landtagsabgeordneter Dr. Oetzinger dankte allen Beteiligten und regte an, weitere Europalinden als Zeichen der wachsenden Europäischen Union zu pflanzen.

Zum online Pressebericht











Montag, 6. Januar 2025

Paneuropa-Union Kreisverband Neustadt/WN - Weiden beim Neujahrsempfang in Weiden mit Manfred Weber!

Der Kreisverband Neustadt/WN-Weiden nutzte die Gelegenheit zu einem kurzen Austausch mit MdEP Manfred Weber beim traditionellen Neujahrsempfang des CSU Bundeswahlkreises Weiden-Neustadt/WN-Tirschenreuth in der Max-Reger-Halle in Weiden.
Manfred Weber begeisterte die zahlreichen Gäste mit klaren Statements zu Freiheit und Demokratie. Europa braucht Deutschland in führender Rolle, um Gewicht in der Weltpolitik und im Welthandel zu erhalten. Er appellierte, selbstbewusst aufzutreten und sich als Einheit zu präsentieren. Dies ist besonders im Hinblick auf Verteidigung und der exportorientierten Wirtschaft wichtig. Ganz wichtig war ihm auch darauf hinzuweisen, dass die Demokratie als Staatsform zunehmend von Autokratien bedroht wird. Er bedankte sich bei der kleinen Abordnung aus Neustadt/WN-Weiden ausdrücklich für den geleisteten Einsatz für Europa. Ein gelungener Auftakt für das neue Jahr und dem Kreisverband der Paneuropa-Union.

Donnerstag, 12. September 2024

Paneuropa-Union Neustadt/WN – Weiden erinnert an Paneuropa Picknick

Vor 35 Jahren fand das erste paneuropäische Picknick an der Österreichisch-Ungarischen Grenze bei Sopron statt. Dabei wurde das erste Loch in den eisernen Vorhang gerissen, was schließlich zum Fall der Berliner Mauer und zur Deutschen Wiedervereinigung beitrug. Alljährlich gedenkt die Paneuropa-Union diesem Ereignis am Mittelpunkt-Mitteleuropas in Hildweinsreuth bei Flossenbürg mit einer kurzen Kundgebung. Als Sprecher konnte dieses Jahr der Landesvorsitzende der Paneuropa-Union Bayern, Dr. Dirk Hermann Voß, gewonnen werden. Kreisvorsitzende Birgit Trottmann begrüßte die Gäste bei herrlichem Sommerwetter, darunter Bürgermeister Thomas Meiler aus Flossenbürg und MdL Dr. Stephan Oetzinger. In einem kurzen Grußwort sprach Thomas Meiler über die Wichtigkeit des Europäischen Einigungsprozesses gerade hier, wo früher der eiserne Vorhang verlief. Er freute sich darüber, dass die Paneuropa Union hier regelmäßig das Paneuropäische Picknick ausrichtet und man dieses gerne unterstützt. Der Mittelpunkt Europas ist das ganze Jahr über auch Anziehungspunkt für Besucher und Reisegruppen. Danach ergriff Dr. Dirk Hermann Voß, Landesvorsitzender der Paneuropa Bayern und Vizepräsident der Paneuropa-Union Deutschland sowie internationaler Vizepräsident der Paneuropa Union das Wort. Er war vor 35 Jahren an der Organisation des ersten Paneuropäischen Picknicks in Sopron, Ungarn, beteiligt und erzählte von den mutigen Entscheidungen der damals Verantwortlichen. So wusste man nicht, wie die damaligen kommunistischen Machthaber reagieren würden und ob alles friedlich enden würde. Er sprach sich vehement für offene Grenzen in Europa aus und forderte einen verbesserten Schutz der Außengrenzen. Ein wirksames Instrument für die innere Sicherheit seien nicht Grenzkontrollen, die ja bekannt und leicht zu umgehen seien, sondern z.B. Schleierfahndung im Hinterland. Weiter bedauerte er, dass der sehr große Erfolg der demokratischen Parteien bei der letzten Europawahl in der Öffentlichkeit nicht ins rechte Licht gestellt wird, sondern man lieber über Rechts- und Linkspopulisten Sensationsberichterstattung betreibt. Völkischem Nationalismus erteilte er in seiner Rede eine Absage und forderte stattdessen in Zeiten des Ukraine-Kriegs mit der Russischen imperialen Aggression eine Europäische Verteidigungsinitiative als notwendige Antwort. Europa leistet gerade bei der Unterstützung für die Ukraine schon sehr viel und hier geht es um nichts anderes als unsere Freiheit, die es zu verteidigen gilt. Als sehr gefährlich stufte er das Desinteresse an Politik und politischem Engagement ein, welches auch als Ursache für den Zulauf zu radikalen Gruppierungen gilt. Europa bietet schon jetzt sehr viele Vorteile wie z.B. eine gemeinsame Währung, offene Grenzen, einen freien Wirtschaftsmarkt, von dem wir alle profitieren. Anstelle von weniger Europa benötigen wir daher noch mehr Europa. Er richtet sich damit auch gegen die politischen Kräfte, die Europa für überflüssig halten. Man solle diesen Personen genau zuhören und sie beim Wort nehmen. Sie fordern nichts anderes als letztlich die Abschaffung von Demokratie und Rechtsstaat. Eine Zusammenarbeit der demokratischen Parteien mit diesen Gruppierungen ist daher nicht möglich. Der Gedanke der Freiheit wird sich am Ende aber durchsetzen und er untermauerte dies auch an einigen Beispielen. Er dankte dem Kreisverband mit Birgit Trottmann an der Spitze für sein Engagement und forderte auf, die Ideen von Paneuropa Gründer Richard Coudenhove-Kalergie nach außen zu tragen. Das Schlusswort sprach zweiter Vorsitzender MdL Dr. Stephan Oetzinger. Er betonte, wie sehr gerade unsere Region von offenen Grenzen und Europa profitiert. Das habe man gerade während der Corona – Krise erkennen müssen, als Mitarbeiter vieler Firmen oder auch Landwirte die Folgen geschlossener Grenzen erfahren mussten. Am Ende der Veranstaltung, die von der Stadtkapelle aus Neustadt/WN unter der Leitung von Karl Wildenauer umrahmt wurde, sang man noch gemeinsam die Europahymne. Bei Weißwurst und Brezen klang die Veranstaltung aus.

Samstag, 10. August 2024

Paneuropa-Picknick am Mittelpunkt Mitteleuropas

Die Paneuropa-Union Neustadt/WN-Weiden lädt herzlich zum traditionellen Paneuropa-Picknick am 8. September 2024 um 11 Uhr am Mittelpunkt Mitteleuropas in Hildweinsreuth bei Flossenbürg ein. Anlässlich des 35-jährigen Jubiläums des Paneuropa-Picknicks an der österreichisch-ungarischen Grenze, das zur Öffnung des Eisernen Vorhangs beitrug, wird der Landesvorsitzende der Paneuropa-Union Bayern, Dirk-Hermann Voß, eine Ansprache halten. Die Stadtkapelle Neustadt/WN sorgt für die musikalische Umrahmung bei Weißwürsten und Brezen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Dienstag, 30. April 2024

Paneuropa Union debattiert über Desinformation und Extremismus

Die Informations- und Diskussionsveranstaltung der Paneuropa Union Neustadt-Weiden mit Politikwissenschaftler Dr. Florian Hartleb stieß auf großes Interesse. Walter Rustler begrüßte die zahlreichen Teilnehmer, darunter örtliche Vertreter verschiedener Parteien, Referenten und der Stadt Weiden.  Für den gesundheitlich verhinderten Landrat Andreas Meier überbrachte Kreisrat Armin Aichinger die Grüße des Landkreises Neustadt an der Waldnaab. Die Paneuropa-Union Neustadt/WN-Weiden stellte sich die Frage, was vor Ort konkret getan werden könnte, um auf die Wichtigkeit der bevorstehenden Europawahl hinzuweisen. Daraus entstand die Idee, einen Vortrag mit Diskussion zum Thema "Die Rolle der neuen Medien bei Desinformation und Manipulation der öffentlichen Meinung im Bezug zu Populismus und Extremismus " zu organisieren. Mit Prof. Dr. Florian Hartleb konnte zudem ein ausgesprochener Experte zu diesem Thema gewonnen werden. 

Der Referent erzählte in seinem kurzweiligen Vortrag immer wieder von Anekdoten aus seinen Erfahrungen als Dozent und Extremismusforscher und brachte dem Publikum so das komplexe Thema näher. Die Flut von Informationen auf Social-Media-Plattformen und die Anonymität erschweren die Identifizierung von kriminellen Personen und schaffen einen Nährboden für Falschinformationen und Einflussnahme. Besonders durch die Corona-Pandemie und kriegerische Auseinandersetzungen habe dieser Trend an Dynamik gewonnen. Gaming und Imageboards verwischen die Grenzen zwischen Spaß und Ernst, was zu Radikalisierung und Nachahmern führen kann.

Die Situation sei äußerst unübersichtlich und schwer zu kontrollieren. Kontrollorgane seien personell unzureichend ausgestattet und mit der Dynamik überfordert. Falschnachrichten können durch die Prüfung mehrerer seriöser Quellen enttarnt werden, doch oft ist diese Information kostenpflichtig. Bei Kindern und Jugendlichen sollte man genauer hinsehen, auf welchen Gaming-Plattformen sie unterwegs sind, und die Medienkompetenz stärken.

Ein Vorbild könnte Estland sein, wo Schüler als "IT-Lotsen" dienen und gefährliche Szenen transparent werden. Die Europawahl erhält in Deutschland zu wenig Aufmerksamkeit, was gezielte Einflussnahme und europafeindliche Machenschaften begünstigt. Nicht zur Wahl zu gehen bedeutet, in Kauf zu nehmen, anderen die Entscheidungen in wichtigen europäischen Themen zu überlassen.

Kreisvorsitzenden Birgit Trottmann bedankte sich zum Ende der Veranstaltung bei den Besuchern, Organisatoren und dem Referenten. Die Veranstaltung endete mit dem gemeinsamen Singen der Europahymne, begleitet von Alexandra Wildenauer.



Paneuropäisches Picknick am Mittelpunkt Mitteleuropas mit großer Resonanz Strahlender Sonnenschein, Musik und viele gut gelaunte Gäste: Beim...