5. Mai 2012: Europalinde in Waldthurn


Waldthurn. Seit über 30 Jahren pflanzt die Paneuropa-Union Neustadt/Weiden alljährlich symbolisch einen Europabaum. Zu der Aktion hatten sich am Samstag, am europäischen Gedenktag, vor der Wolfgang-Caspar-Printz-Grundschule in Waldthurn fast 40 Gäste eingefunden.

In Anwesenheit von MdB Albert Rupprecht, der Bürgermeister Josef Beimler (Waldthurn), Johann Wallbrunn (Pleystein), Andreas Wutzlhofer (Vohenstrauß) und Boris Damzog (Störnstein) rief der Kreisvorsitzende der Paneuropa-Union, Jürgen Hecht, dazu auf, den gepflanzten Baum als sichtbares Zeichen für Europa zu sehen. "So wie diese Linde wächst, gedeiht auch Europa." Die Menschen sollten mehr in Richtung Europa denken und ihre Hassliebe gegenüber Europa abbauen.

Bürgermeister Beimler stellte die provokante Frage "Brauchen wir Europa überhaupt?" - und gab gleichzeitig mit dem Satz "Einigkeit macht stark - dies gilt für unser Europa" eine eindeutige Antwort. Europa wachse auch hier in Waldthurn. Der Ort am Fuße des Fahrenbergs habe sich schon zu früheren Zeiten Richtung Osten orientiert. Diese Linde, die für jeden Bürger gut sichtbar sei, symbolisiere das friedliche Zusammenleben aller Menschen dieses Kontinents.

"Man muss Europa richtig machen. Die Bereichtschaft, Europa zu wollen, dürfen wir nicht überstrapazieren. Wichtig ist zu sehen, was verkraftbar ist. Das Subsidiaritätsprinzip ist das entscheidende Prinzip", sagte der Abgeordnete Rupprecht.

Musikalisch glänzte die Trachenkapelle Müllner, die die Veranstaltung gekonnt umrahmte.

Bericht: Der neue Tag